Solidarität mit Schlecker-Beschäftigten!

26.02.2010, Pressemitteilung vor Ort

[caption id="attachment_1276" align="alignleft" width="290" caption="Rote Karte für Schlecker!"]Rote Karte für Schlecker![/caption]

Leider kann ich heute nicht selbst bei den Protesten dabei sein, da Sitzungswoche in Berlin ist. Mein Büro und natürlich die Fraktion der LINKEN in Oberhausen wird mich aber sicher gut vertreten. Selbstverständlich solidarisiere aber auch ich mich mit den Schlecker-Beschäftigten! Unten stehend meine Soli-Erklärung für heute:

„Die Beschäftigten kämpfen zu Recht für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen bei Schlecker,“ solidarisiert sich der Oberhausener Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Niema Movassat, anlässlich der für Freitag von ver.di organisierten Proteste in Oberhausen gegen die Eröffnung einer Schlecker XXL Filiale am Sterkrader Tor. Movassat erläutert weiter:

[caption id="attachment_1275" align="alignright" width="290" caption="Die LINKE Oberhausen während der Aktion vor Schlecker!"]Die LINKE Oberhausen während der Aktion vor Schlecker![/caption]

„Erpressung und Lohndrückerei sind bei Schlecker zur Methode geworden. In einer besonders perfiden Form wollte der Konzern seine Beschäftigten in Leiharbeit oder Arbeitslosigkeit drängen. Der breite und entschiedene Protest vieler hat Schlecker zurückrudern lassen. Trotzdem werden weiter Filialen geschlossen. Offen ist, ob die bestehenden Leiharbeiter und die von Entlassung bedrohten Verkäuferinnen in den neuen XL-Filialen künftig zu den alten Bedingungen weiter beschäftigt werden. DIE LINKE macht Druck und unterstützt die Beschäftigten bei ihrem Protest.“

Rot-Grüne und schwarz-gelbe Arbeitsmarktpolitik haben auch in Oberhausen zu einem rasanten Anstieg prekärer Arbeitsverhältnisse geführt. Ende 2009 gab es in der Stadt Oberhausen 4.045 Aufstocker, also Menschen, die trotz Arbeit Hartz IV beziehen. Im Januar 2009 waren es noch 3.807. Diese Entwicklung gilt es umzukehren.“ erläutert Movassat weiter.

„Um Lohndrückerei wie bei Schlecker zukünftig zu verhindern bleibt DIE LINKE dabei: Leiharbeit muss wieder scharf begrenzt, gleich bezahlt und zusätzlich mit einem Flexibilitätszuschlag vergütet werden. Außerdem benötigen wir einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro.“

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