Polit-Talk am Bertha: Zugewinn für DIE LINKE

28.08.2009, Presseecho

Am 26.August war ich als Vertreter der LINKEN ans Bertha-von-Suttner Gymnasium in Alt-Oberhausen eingeladen. Thema war die Kommunalwahl. Nach ca. 45 Minuten Fragen durch die Moderation hatten dann die Schülerinnen und Schüler 45 Minuten Zeit ihre Fragen zu stellen. Themen waren u.a. die kommunale Verschuldung, Angebote der Parteien an junge Wählerinnen und Wähler und 45 Jahre SPD Alleinregierung. Gerade Wolfgang Große-Brömer (SPD) musste deutliche Kritik der Schüler einstecken, aber auch seiner Mitdiskutanten. Denn, natürlich haben sehr viele Städte ein Problem hinsichtlich der kommunalen Verschuldung, aber Oberhausen ist Schlusslicht. Und Schlusslicht wird man nicht einfach so, dafür muss man schon was beigetragen haben. Die SPD Alleinregierung über viele Jahre hat in der Stadt Filz Tür und Tore geöffnet. Überhaupt ist es für demokratische Verhältnisse niemals gut, wenn eine Partei alleine über Jahrzehnte regiert.

Natürlich gab es - wie fast immer am Bertha - auch wieder eine Umfrage vor und nach der Wahl. Und so konnten die ca. 400 Schülerinnen und Schüler abstimmen, wen sie wählen würden, wäre jetzt der Kommunalwahltag. Wir als DIE LINKE hatten vor dem Polit-Talk 6,9% und danach 9,9%. Dramatische Verluste gab es für die SPD: vorher 35,7%, nachher 16,5%. Das Ergebnis sagt einiges über die Stimmungslage in Oberhausen aus, auch wenn es natürlich nicht repräsentativ ist. Die anderen Ergebnisse:  CDU vorher 17,2 %; nachher: 27,2%. Die Grünen vorher 20,9%, später 29,4%. FDP erst 7,9, später 6,0%. Zeitungsartikel gab's auch, hier nachzulesen.

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