Podiumsdiskussionen mit Konrad Duden Gymnasium vorbei

24.09.2009, Presseecho

Am Montag, den 21.09.2009 hatte ich am Konrad-Duden Gymnasium in Wesel meine letzte Podiumsdiskussion im Bundestagswahlkampf 2009. Insgesamt war ich als Bundestagskandidat damit an neun Schulen (weitere: Sofie-Scholl Gymnasium Oberhausen, Bertha-von-Suttner-Gymnasium Oberhausen, Riesener-Gymnasium Gladbeck, Berufskolleg Dinslaken, Heinrich-Heine Gymnasium Oberhausen, Hans Böckler Berufskolleg Oberhausen, Theodor-Heuß Gymnasium Oberhausen, Geschwister Scholl Gesamtschule Solingen) und habe damit vor insgesamt ca. 2000 Schülerinnen und Schülern die Positionen der LINKEN dargestellt.

Die Diskussion am KDG war sicherlich recht "hart". Kein einfaches Terrain für DIE LINKE. Gleichwohl konnte ich die wichtigsten Punkte wie kostenlose Bildung für alle Kinder, Besteuerung von Reichtum usw. deutlich machen. Themen wir Bildung, Arbeitsmarkt und Wirtschaft standen auch im Vordergrund der Debatte. In der lokalen Zeitung (RP und NRZ) wurde auch über Podiumsdiskussion berichtet.  Was dort richtigerweise berichtet wird sind die recht kritischen Fragen an DIE LINKE, die ich aber soweit alle ausführlich beantwortet habe (dazu verliert leider die Zeitung kein Wort). Auch dass es gerade gegen Ende der Podiumsdiskussion sehr kritische Fragen an FDP und CDU gab, wird so gut wie gar nicht berichtet. Schade drum.

Achso eins sei noch ergänzt: Dr. Krüger (SPD) hat ja gesagt, es wird keine Zusammenarbeit mit den LINKEN geben (ein Schüler hatte ihm gefragt). Ich finde es immer wieder toll, wenn die SPD sagt, sie will nicht mit der LINKEN zusammenarbeiten, aber im gleichen Atemzug von Mindestlohn und höheren Steuern für Reiche redet. Denn eine Zusammenarbeit mit der neoliberalen FDP wird nicht ausgeschlossen. Mit der aber wird es weder Mindestlöhne noch höhere Steuern für Reiche geben. Die SPD zeigt mal wieder, wie glaubwürdig ihr Programm ist.

Und noch eins: Natürlich wird es keine Zusammenarbeit zwischen der LINKEN und der SPD geben. Die SPD ist eine unsoziale Partei. Erst wenn sie wieder zu einer sozialen Politik nicht nur den Worten, sondern auch den Taten nach zurückkehrt, erst wenn sie für den sofortigen Abzug der Truppen aus Afghanistan ist und Kriegseinsätze der Bundeswehr konsequent ablehnt, kann man über Zusammenarbeit reden. Vorerst gilt: Die SPD ist nicht koalitionsfähig.

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