Neues Deutschland: Frauen und Kinder zuletzt

17.03.2010, Presseecho

[caption id="attachment_1333" align="alignleft" width="161" caption="Im Gespräch..."]Im Gespräch...[/caption]

In einem Artikel von Ulrike Henning wird das niederschmetternde Resümee des NGO-Bündniss "Action for Global Health" in Bezug auf die UN Millenniumsziele vorgestellt: "Nach Angaben  Shenard Mazengera von Oxfam Malawi ist die Umsetzung der Millenniumsziele nur noch verspätet möglich, wenn nicht sofort massiv in den Gesundheitssektor investiert werde. So sinke die Kindersterblichkeit in 62 Ländern nicht schnell genug, jährlich sterbe mehr als eine halbe Million Frauen an Komplikationen in der Schwangerschaft oder bei der Geburt, die Hälfte davon in Subsahara-Afrika. Den Schlüssel für eine bessere Gesundheitsversorgung sieht der malawische Anwalt wie die meisten Diskussionsteilnehmer in der Armutsbekämpfung."

Auf der gestrigen Konferenz diskutierte ich mit VertreterInnen der Entwicklungshilfe über mögliche Lösungen. Klar ist: Wer jetzt nicht handelt, fährt die Millenniumsziele gegen die Wand. Im ND werde ich wie folgt zitiert: "Niema Movassat, Bundestagsabgeordneter der LINKEN, wies darauf hin, dass über eine Finanztransaktionssteuer oder mit Abgaben auf Flugtickets im nationalen oder im EU-Rahmen schnell große Summen bereitgestellt werden könnten. Die NGOs sollten dann darauf drängen, dass zumindest ein Teil der Einnahmen für die Unterstützung der ärmeren Länder verwendet werde."

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