10.02.2017, Presseecho

Deutsche Welle: Reparationen für Tansania?

Tansania will Deutschland für Verbrechen zur Rechenschaft ziehen, die während der Kolonialzeit begangen wurden. Dabei folgt das Land dem Beispiel Namibias, das bereits mit der Bundesregierung verhandelt. Das Thema koloniale Schuld rücke zunehmend auch ins Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit, sagt Niema Movassat, Mitglied des deutschen Bundestages für die Fraktion "Die Linke".


1.12.2016, Presseecho

Neue Züricher Zeitung: Zeugen aus Kartonschachteln

Im 20. Jahrhundert stahl das Deutsche Reich die Knochen von Widerstandskämpfern in Ostafrika. Seit dem kämpfen ihre Nachfahren um die Rückgabe der Gebeine. Menschliche Gebeine aus den Kolonien müssen den Herkunftsgesellschaften zurückgegeben werden


23.08.2016, Reden

Rede: Gegen die koloniale Amnesie!

Am 23.08.2016 fand in Berlin ein Fest zur Umbennenung der Mohrenstraße statt. Der Name ist kolonialrassistisch, die Umbennung höchste Zeit. Ich habe dort eine Rede für die Fraktion DIE LINKE gehalten.


25.08.2015, Presseecho

WDR5: 600 Jahre Kolonialismus - Ursprünge der Flucht

Die europäische Politik, meint Entwicklungspolitiker Movassat, müsste anders aussehen, wenn sie der Kolonialgeschichte ernsthaft Rechnung trüge. Zum Beispiel müsste die EU-Handelspolitik darauf abzielen, das Wohlstands- und Machtgefälle auszugleichen, das zumindest indirekt auch auf die Ausbeutung vergangener Zeiten zurückzuführen ist.


130 Jahre Berliner Afrika-Konferenz: Kolonialismus in allen seinen Formen stoppen!

Auf der Berliner Kongo-Konferenz wurde 1885 eins der größten Menschheitsverbrechen der jüngeren Geschichte beschlossen. In krimineller Gangstermanier teilten sich die europäischen Großmächte die Welt unter sich auf – ohne dass auch nur ein Vertreter der betroffenen Völker mit am Tisch saß. 130 Jahre später ist im Kern vieles ähnlich, nur die Methoden sind angepasst worden. Damit muss endlich Schluss sein!