Hamburger Abendblatt: "Neuer Anlauf für Tabak-Werbeverbot"

09.04.2018, Presseecho

Hamburger Abendblatt, 09.04.2018, Julia Emmerich

[...] Die Linksfraktion wirft der Regierung inzwischen "Völkerrechtsbruch" vor: Der Bundestag habe die Tabakrahmenkonvention der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über ein umfassendes Verbot aller Formen von Tabakwerbung ratifiziert, setze dies aber nicht um. "Die Tabakindustrie erkauft sich seit Jahren das Wohlgefallen der Politik und verhindert so umfassende Werbeverbote", sagt der drogenpolitische Sprecher Niema Movassat. Zwischen 2010 und 2015 habe allein der Tabakkonzern Philip Morris 544.000 Euro für Parteievents von CDU, CSU, SPD und FDP sowie deren parteinahe Organisationen gezahlt. [...]

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