EU-Flüchtlingsabkommen mit Mali ist zynisch

„Einerseits will die Bundesregierung mehr Soldaten nach Mali schicken, weil die Lage dort sehr gefährlich ist, andererseits schließt die EU ein Abkommen mit dem Land, um die Menschen dort an der Flucht zu hindern. Dies ist an Zynismus kaum zu überbieten“, kommentiert Niema Movassat


20.10.2016, Presseecho

Gastartikel im Neuen Deutschland: Hilfe für Afrikas Despoten

Es ist eine einfache, aber traurige Dialektik des frühen 21. Jahrhunderts: Erst der Krieg gegen den Terror hat dem Terror zum globalen Siegeszug verholfen. Ähnliches droht einem neuen Kampf, den Bundesregierung und EU nun ausgerufen haben. Der Kampf gegen »Fluchtursachen« in Afrika wird eben diese Ursachen mehren, anstatt sie einzudämmen.


25.08.2016, Diverses

Broschüre: Wie Flucht gemacht wird

Die Debatte den Umgang mit Flucht und Flüchtende steht ganz oben auf der politischen Agenda und wird auch die kommenden Wahlkämpfe beeinflussen. Wir werfen einen Blick auf die Fluchtursachen: Armut und Ungleichheit, Terror und Krieg, Ausbeutung und unfairer Handel.


18.01.2016, Presseecho

Steuerhinterziehung – eine der Fluchtursachen in Entwicklungsländern

Die Erhöhung der Gelder für Entwicklungshilfe gilt derzeit als magische Lösungsformel, um Fluchtursachen zu bekämpfen. Dabei ist in der öffentlichen Debatte völlig unterbelichtet, dass Entwicklungsländern durch Steuerflucht internationaler Konzerne mindestens 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr verlorengehen.


17.12.2015, Anträge

Fluchtursachen bekämpfen

Die westlichen Staaten, darunter Deutschland, tragen einen beträchtlichen Teil der Verantwortung dafür, dass Menschen fliehen müssen. Der „Krieg gegen den Terror“ hat seit 2001 viele Länder destabilisiert, vielen Menschen das Leben gekostet und noch mehr Menschen heimatlos gemacht.