Burg Vondern erhält Bundesmittel für die Sanierung

08.05.2020, Pressemitteilung Oberhausen

Für die denkmalgerechte Sanierung erhält die Burg Vondern 250.000 Euro vom Bund. Dies hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am 6. Mai 2020 beschlossen. Der Abgeordnete Niema Movassat (DIE LINKE) hatte sich hierfür gegenüber der zuständigen Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) eingesetzt.

„Ich freue mich, dass der Bund die Sanierung der Burg Vondern bezuschusst. Damit gelingt es nicht nur, dieses historisch wertvolle Kulturdenkmal für Oberhausen zu erhalten, sondern es auch weiterhin der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, so der Oberhausener Bundestagsabgeordnete Movassat.

Erste urkundliche Hinweise auf die Wasserburg Vondern stammen aus dem 13. Jahrhundert. Sie ist damit nicht nur mit das älteste erhaltene Bauwerk in Oberhausen, sondern gilt auch als ältestes profanes Bauwerk nördlich des Mains. In der Region ist sie gar der einzige erhaltene gotische Profanbau und ist ein bedeutendes Kulturdenkmal des Ruhrgebietes. Seit 1946 ist die Burg im Besitz der Stadt Oberhausen, die sie 1982 dem Förderkreis Burg Vondern als Bürgerzentrum übergab.

„Der Förderkreis der Burg Vondern hatte sich bereits im letzten Jahr an mich mit der Bitte gewandt, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten für die Bezuschussung einzusetzen. Dieser Bitte bin ich selbstverständlich sehr gerne nachgekommen und freue mich für den Förderkreis und Oberhausen, dass über den Förderantrag letztlich wohlwollend entschieden wurde“, so Movassat abschließend.

Mit dem Denkmalschutz-Sonderprogramm IX beteiligt sich der Bund an der Sanierung von national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland.

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