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30.01.2012 | Reden

Zockerei mit Nahrungsmitteln unterbinden!

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Nach dem Platzen der US-Immobilienblase haben Hedgefonds und Banken ihre Aktivitäten auf das Geschäft mit Nahrungsmitteln verlegt. Die Folge waren Preissteigerungen für Grundnahrungsmittel wie für Getreide, Mais oder Reis um bis zu 300 Prozent. Für die Banken und Hedgefonds und auch für die Deutsche Bank bedeutet das bis heute klingelnde Kassen, für Millionen von Menschen auf der Welt Hunger und Tod. Deshalb sagen wir als Linke in unserem Antrag, dass Nahrungsmittelspekulationen endlich unterbunden werden müssen.

16.12.2011 | Pressemitteilungen

Drohung der Deutschen Bank gegen Filmemacher Eingeständnis eigener Schuld

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„Die Drohung der Deutschen Bank, mit rechtlichen Schritten und Schadenersatzklagen gegen einen Film über Nahrungsmittelspekulationen vorzugehen, zeigt, wie viel der Bank daran gelegen ist, ihre Verwicklungen in die dreckigen Nahrungsmittelgeschäfte zu vertuschen. Nicht die Aussagen des Films sind verwerflich, sondern das Spekulieren mit Nahrungsmitteln, was bereits Millionen Menschen das Leben gekostet hat“,

24.11.2011 | Video

Gernot mit Rechts

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24.11.2011 | Reden

Entwicklungspolitik für Menschen statt für Großunternehmen!

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Entwicklungspolitik muss dem Menschen dienen und nicht deutschen Großunternehmen. Sie muss aufhören, Außenwirtschaftsförderung zu betreiben. Dennoch fördert das Entwicklungsministerium insbesondere deutsche Wirtschaftsunternehmen in ca. 1600 öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) und will dies noch ausbauen. Dabei ist das ÖPP-Konzept schon in Deutschland gescheitert. Gleichzeitig wird offenkundig dass die Bundesregierung nichts tut, um bis 2015 das Versprechen noch einzuhalten, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für die Entwicklungszusammenarbeit auszugeben. Dafür bräuchte es einen konkreten Stufenplan mit spürbaren Aufstockungen des Entwicklungsetats und die Einführung der Finanztransaktionssteuer, um die notwendigen Einnahmen zu generieren.

28.10.2011 | Video

Spekulationen auf Nahrungsmittel verbieten!

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In einem gemeinsamen Podcast fordern Sahra Wagenknecht, MdB und wirtschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag und Niema Movassat, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Spekulationen auf Nahrungsmittel zu verbieten. An der Börse in Chicago werden Nahrungsmittel und Agrarrohstoffe zwischen Spekulanten hin und her geschoben. Mit fatalen Folgen für die Menschen überall auf der Welt!

28.10.2011 | Reden

Soziale Gerechtigkeit bedeutet Umverteilung - weltweit!

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Die Hälfte der Menschen auf der Welt hat keinen Zugang zu sozialer Sicherung und ist dadurch Krankheiten, Arbeitslosigkeit und Armut schutzlos ausgeliefert. Für die Einrichtung sozialer Sicherungssysteme hier, aber auch in den Entwicklungsländern, ist die Umverteilung von oben nach unten der zentrale Punkt. Denn eine Milliarde Menschen auf der Welt muss mit weniger als 1,25 Dollar pro Tag ihre Existenz fristen. Um Verteilungsgerechtigkeit herzustellen und so soziale Absicherung voranzubringen, müssen die grundsätzlichen Strukturen geändert werden. Es muss Schluss sein mit der neoliberalen Politik, die soziale Sicherungssysteme verhindert oder gar zerstört, statt sie zur fördern. Stattdessen müssen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dahingehend verändert werden, dass die Entwicklungsländer Staatsaufgaben wie die soziale Absicherung der Bevölkerung eigenständig finanzieren können.

21.10.2011 | Reden

Landraub bedeutet Hunger!

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Internationale Konzerne, aber auch Staaten, sichern sich immer häufiger den Zugriff auf große landwirtschaflich nutzbare Flächen in Entwicklungsländern. Käufe oder auch hundertjährige Pachtverträge verschärfen die Ernährungsproblematik in zahlreichen Ländern Afrikas massiv. Die Flächen dienen internationalen Konzernen als Spekulationsobjekte oder werden von anderen Staaten zum Anbau von etwa Aggrotreibstoffen genutzt. Dieses Modell ist neokolonial. Wir brauchen internationale Regeln, die das so genannte "Land-Grabbing" beenden.

10.10.2011 | Video

Eurokrise

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30.09.2011 | Reden

"Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet!"

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Die Sonntagsreden zum 50. Jubiläum des Entwicklungsminsteriums (BMZ) können nicht darüber hinweg täuschen: Die krasse globale Ungleichverteilung der weltweiten Reichtümer hat in den letzten Jahrzehnten eher zu als abgenommen. Die aktuelle Hungerkatastrophe in Afrika zeigt, dass das BMZ leider bis heute nicht dazugelernt hat. Wenn es so weitergeht, wird auch weiterhin alle 6 Sekunden ein Kind verhungern.Wir brauchen eine grundsätzlich andere Entwicklungspolitik!

23.09.2011 | Reden

Nur kostenlose Schulen schaffen globale Bildungsgerechtigkeit

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Die neue Bildungsstrategie des Entwicklungsministeriums setzt auf mehr Kooperation mit der Privatwirtschaft, statt sich klar und deutlich für ein kostenloses staatliches Bildungssystem in den Entwicklungsländern einzusetzen. DIE LINKE fordert stattdessen mehr Budgethilfe, damit die Partnerländer selbst eigene Bildungskonzepte eintwickeln und umsetzen können. Nur mit ausreichender Bildung gibt es einen Ausweg aus Armut, Hunger und Krankheiten.