Recht auf Wasser

29.03.2012 | Reden

Rede: Das Recht auf Tinkwasser ist ein Menschenrecht!

Meine Damen und Herren,

Ich möchte eines klar feststellen zu Beginn meiner Rede: Für uns, DIE LINKE, ist das Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung nicht nur eine Floskel. Wir müssen es auch weltweit umsetzen. Deshalb muss die Wasserversorgung überall auf der Welt als öffentliche Aufgabe, als Teil der Daseinsvorsorge, begriffen werden. Eine ausreichende Trinkwasserversorgung ist für jeden Menschen so existentiell, dass nur die Staaten selbst sie gewährleisten dürfen. Private Konzerne sind auf Grund ihres Profitstrebens völlig ungeeignete Akteure auf diesem Gebiet. Das gilt für Berlin ebenso wie für Chochabamba in Bolivien. Denn private Konzerne gewährleisten nicht, dass arme Teile der Bevölkerung an Wasser kommen, sie verteuern die Preise um Gewinne zu machen und hängen damit die Ärmsten ab.

27.01.2012 | Kleine Anfragen

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit im Wassersektor in den besetzten palästinensischen Gebieten vor dem Hintergrund des Wasserkonflikts in der Region

Drucksache Nr. 17/8422

Die Kleine Anfrage beabsichtigt, vor dem Hintergrund, dass bis heute 40 Prozent der Dörfer und Gemeinden in der Westbank nicht an das Trinkwassersystem angeschlossen sind und israelische Regierungen das Menschenrecht auf Wasser der palästinensischen Bevölkerung permanent verletzen, Informationen bzgl. der Schwerpunktverlagerung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit von der Trinkwasserversorgung zur Abwasserentsorgung sowie zur Kooperation mit Israel im Wassersektor zu erhalten.

30.07.2010 | Presseecho

Pressecho: Wasser wird Menschenrecht

Auf Grund meiner Pressemitteilung mit dem Titel Umsetzung des Menschenrechts auf Wasser auf allen Ebenen werde ich auf mehreren Nachrichtenseiten zitiert. Unten stehen einige Beispiele:

Neues Deutschland, 30.07.2010

29.07.2010 | Pressemitteilungen

Umsetzung des Menschenrechts auf Wasser auf allen Ebenen

“Die Anerkennung des Rechts auf Wasser ist ein erster wichtiger Schritt. Nun muss die Umsetzung auf allen nationalen und internationalen Ebenen folgen”, fordert Niema Movassat anlässlich der UN-Resolution, in der die Vereinten Nationen das Recht auf sauberes Wasser als eigenständiges Menschenrecht anerkannt haben. Das Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für die Fraktion DIE LINKE führt weiter aus:

11.06.2010 | Reden

Würdevolles Leben für Alle: Umsetzung des Rechts auf Wasser und Sanitäre Grundversorgung

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"Ohne Wasser kein Leben“ lautet eine alte Wahrheit. Heute müsste es heißen: Ohne Zugang zu sauberem Wasser und sanitärer Grundversorgung gibt es kein würdevolles Leben. Dennoch trinken mehr als 1 Milliarde Menschen aus verschmutzten Quellen. Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind unter fünf Jahren an einfachen Erkrankungen wie Durchfall. Dies alles sind unhaltbare Zustände. Die reichen Industriestaaten sind aufgefordert, viel mehr zu tun. Hier geht es um den politischen Willen zu strukturellen Veränderungen und darum, dass Menschenrechte über Profiten zu stehen haben.

22.03.2010 | Pressemitteilungen

Recht auf Wasser: Millenniumsziel nicht zu erreichen kostet Menschenleben

"Eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Alle zwanzig Sekunden stirbt ein Kind unter fünf Jahren an Erkrankungen verursacht durch schmutziges Wasser. Noch gravierender sind die fehlenden Sanitäranlagen für mehr als ein Drittel der Menschheit. Sie haben fatalen Folgen für die Gesundheit, die Ausbildung, Arbeit und Ernährung", so Niema Movassat, Mitglied im Parteivorstand der LINKEN sowie im Bundestagsausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung anlässlich des Weltwassertages am 22. März. Movassat erklärt:

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