Iran

03.05.2012

Runder Tisch "Kein Krieg gegen Iran"

v.l.n.r.: Jan van Aken, Niema Movassat, Christine Buchholz, Peter Strutiznky (Bu

Der israelische Ministerpräsident Netanjahu drängt seit vielen Monaten auf einen militärischen Angriff gegen den Iran. Die EU - zuletzt mit ihrem Ölboykott - und die USA tragen mit immer schärferen Sanktionen zur Eskalation der Lage bei. Sie schwächen damit aber nicht das Regime, sondern sorgen dafür, dass die Repression gegen die Opposition im Lande zunimmt und diejenigen Kreise der Regimes, die die Schwarzmärkte etc. kontrollieren sogar noch von den Sanktionen profitieren.

05.04.2012 | Logbuch

Das Grass-Gedicht: Wo ist die deutsche Friedensbewegung? Wo die deutsche Linke?

Ich möchte Günter Grass danken. Danken für sein aufrüttelndes Gedicht. Danken für seine klaren Worte. Danken für seinen Mut, zu sagen, was man sagen muss. Wir stehen vor einem neuen Krieg im Nahen Osten. Einem Krieg, der alles, was bisher in der Region passiert ist, in den Schatten stellen kann. Man hatte das Gefühl, die Mahner in diesem Land sind verstummt, die deutschen Medien seit Jugoslawien 1999 auf Krieg geprobt. Dann kam Grass und mahnte – und ein Tagesschau-Kommentar kritisierte die „meinungspolizeilichen Maßnahmen“ gegen ihn. Ein Schimmer Hoffnung keimt auf. Die Hoffnung, Widerstand gegen den drohenden Krieg entwickeln zu können und eine breite Öffentlichkeit gegen den Krieg zu erreichen und zu organisieren. Es ist an der deutschen Friedensbewegung und der deutschen Linken nun in die Offensive zu gehen.

22.02.2012 | Presseecho

dradio.de: Linken-Bundestagsabgeordneter will wieder Verhandlungen mit Iran

dradio, 21.02.2012

Niema Movassat sieht letztlich keine Beweise für iranisches Atomwaffenprogramm

Der Linken-Bundestagsabgeordnete Niema Movassat, Mitglied der deutsch-iranischen Parlamentariergruppe, hat die internationale Staatengemeinschaft aufgefordert, zum Dialog mit Iran zurückzukehren. Immer weitere "Sanktionsspiralen" seien nicht hilfreich, so Movassat.

Moderatorin: Im Iran wird im kommenden Monat ein neues Parlament gewählt. Letzte Woche präsentierte Präsident Mahmud Ahmadinedschad die angeblich neuesten Errungenschaften seiner Atomindustrie. Sie haben die Angst vor einer iranischen Atombombe erhöht. Auch das erklärt den zweiten Besuch von Experten der Internationalen Atomenergiebehörde binnen weniger Wochen im Iran. Niema Movassat hat iranische Eltern, sitzt für die Linkspartei im Bundestag und ist Vizevorsitzender der Deutsch-Iranischen Parlamentariergruppe. Einen schönen guten Morgen!

11.08.2011

Umbruch in der arabischen Welt (aktualisierte Version)

Was passiert in Nordafrika und im Nahen Osten? Antworten auf die häufigsten gestellten Fragen.

Seit Anfang Januar erleben wir in Nordafrika und im Nahen Osten eine gewaltige Aufstandsbewegung und einen großen Umbruch. Millionen Menschen sind auf die Straßen gestürmt gegen ihre Regime, haben in Tunesien nach 23 Jahren Herrschaft den Diktator Ben Ali und in Ägypten nach 31 Jahren Herrschaft den Diktator Mubarak vertrieben. Bereits im ersten Quartal dieses Jahres hatte ich ein "Frequently Ask Questions" (FAQ) zu den Umstürzen herausgegeben. Etwa ein halbes Jahr nach der ersten Veröffentlichung liegt das ursprüngliche FAQ nun in aktualisierter Version vor. Besonderes Augenmerk wurde auf die aktuellen Entwicklungen in Tunesien und Ägypten gelegt. Syrien wurde in die Liste des FAQ aufgenommen und den Entwicklungen in Libyen wurde mehr Platz eingeräumt. Ich wünsche eine interessante Lektüre! (Gesamten Text als PDF downloaden)

06.06.2011 | Reden

Tunesien, Ägypten - Who’s next? Stürzen auch die Mullahs im Iran?

Am vergangenen Wochenende fand der marx21 Kongress 'MARX IS MUSS' in Berlin statt, bei dem ich zusammen mit Peyman Jafari im Panel "Umbruch in der arabischen Welt" einen Vortrag gehalten habe. Unten stehend dokumentiere ich mein Redemanuskript. (Da es sich um ein Manuskript handelt, sind einige Punkte nur stichwortartig.)

03.12.2010 | Presseecho

Für das Leben von Sakine Ashtiani

junge Welt, 03.12.2010
Persönliche Erklärung nach Paragraph 31 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages von Niema Movassat, Sevim Dagdelen, Inge Höger, Heike Hänsel, Ulla Jelpke, Andrej Hunko, Heidrun Dittrich, Karin Binder und Harald Koch (alle Die Linke) zur Abstimmung über den Antrag der Fraktionen von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen »Menschenrechtslage im Iran verbessern« (BT-Drs. 17/4011) am Donnerstag:

01.10.2010 | Action

Der Iran im Fadenkreuz des Westens

Am 22.09.2010 war ich in Hamburg von der Linksjugend [‘solid] zur Veranstaltung „Endstadion Teheran? Der Iran im Fadenkreuz westlicher Macht- und Interessenpolitik“ eingeladen.

Vor den etwa 40 ZuhörerInnen ging ich in meinem Vortrag zunächst auf die westliche Iran-Politik seit Beginn des 20. Jahrhunderts ein. Denn der Iran steht nicht erst seit gestern im Fadenkreuz der Großmächte:

Die riesigen Erdölvorkommen waren schon vor Jahrzehnten Grund für Großbritannien, auf den Iran massiven Druck auszuüben und die Rohstoffe des Landes auszubeuten.

13.09.2010

Endstation Teheran? Der Iran im Fadenkreuz westlicher Macht- und Interessenpolitik

Veranstaltung in Hamburg am 22.09.2010
Veranstaltung mit Niema Movassat (MdB)

Mittwoch, 22.9.2010 um 19 Uhr
im Parteibüro DIE LINKE
Am Felde 2, Hamburg-Altona

03.09.2010 | Presseecho

Diplomatie sieht anders aus

flickr User: codepinkhq, cc Lizenz: by-sa

Armut, Repression und Eskalation – die vorhersehbaren Folgen der Sanktionen gegen den Iran.

Ein Gespräch mit Niema Movassat
Interview: Claudia Wangerin

www.jungewelt.de

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