Entwicklungspolitik

24.04.2012 | Presseecho

Handesblatt: "Tanja Gönner ist neue Chefin der GIZ"

Auszüge meiner Pressemitteilung "Vorstandswahl bei GIZ ist fatales Signal für deutsche Entwicklungspolitik" wurden vom Handelsblatt aufgrund einer Meldung der Nachrichtenagentur von AFP aufgenommen.

Handelsblatt, 23.04.2012

Sie will die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zu einem „führenden Anbieter von Dienstleistungen“ machen: Tanja Gönner ist neue Chefin des jungen Unternehmens. Doch die Personalie birgt Zündstoff.[...]Niema Movassat, Entwicklungspolitiker der Linksfraktion im Bundestag, nannte die Vorstandswahl hingegen bereits im Vorfeld „ein einziges Trauerspiel“. „Der Sumpf von Ämterpatronage und politischer Postenschacherei wird mit der heutigen Entscheidung nur noch tiefer“, erklärte er. Gönner bringe „keinerlei Erfahrungen im Bereich der Entwicklungspolitik."

23.04.2012 | Pressemitteilungen

Vorstandswahl bei GIZ ist fatales Signal für deutsche Entwicklungspolitik

„Die Neuorganisation der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist ein einziges Trauerspiel. Der Sumpf von Ämterpatronage und politischer Postenschacherei wird mit der heutigen Entscheidung, Frau Gönner in den Vorstand der GIZ zu berufen, nur noch tiefer" , so Niema Movassat, Entwicklungspolitiker der Fraktion DIE LINKE, zur heute erwarteten Berufung eines neuen Vorstands der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), bei der die frühere Umweltministerin Baden-Württembergs und CDU-Politikerin Tanja Gönner zur neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt werden soll. Movassat weiter:

09.02.2012 | Pressemitteilungen

Bildungsstrategie macht Bildung zur Ware statt zum Menschenrecht

"Die neue Bildungsstrategie der deutschen Entwicklungspolitik aus dem Hause Niebel zeigt die ideologische Verbohrtheit eines weiterhin durch und durch neoliberalen Entwicklungsministers. Entgegen aller negativen Erfahrungen mit der Privatisierung der Bildungssysteme in den Entwicklungsländern setzt die Bundesregierung mit diesem Konzept vor allem auf eine verstärkte Kooperation mit der Privatwirtschaft", so Niema Movassat, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heutigen Vorstellung der Bildungsstrategie der deutschen Entwicklungspolitik durch Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel. Movassat weiter:

08.02.2012 | Anträge

Selbständige Entwicklung fördern – Faire Handelsbeziehungen zu Ägypten, Jordanien, Marokko und Tunesien aufbauen

Drucksache Nr. 17/8582

Die EU will mit vier Staaten der südlichen Mittelmeerregion Verhandlungen über Freihandelszonen aufnehmen und damit die politischen Umwälzungen in der Region für eine tiefere ökonomische Durchdringung nutzen. Die Verhandlungsziele der EU laufen auf weitgehende Liberalisierung hinaus, sie sind entwicklungsfeindlich und untergraben den Aufbau demokratischer Systeme. DIE LINKE fordert stattdesssen ein entwicklungsförderliches Verhandlungsmandat und transparente Verhandlungen.

30.01.2012 | Reden

Zockerei mit Nahrungsmitteln unterbinden!

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Nach dem Platzen der US-Immobilienblase haben Hedgefonds und Banken ihre Aktivitäten auf das Geschäft mit Nahrungsmitteln verlegt. Die Folge waren Preissteigerungen für Grundnahrungsmittel wie für Getreide, Mais oder Reis um bis zu 300 Prozent. Für die Banken und Hedgefonds und auch für die Deutsche Bank bedeutet das bis heute klingelnde Kassen, für Millionen von Menschen auf der Welt Hunger und Tod. Deshalb sagen wir als Linke in unserem Antrag, dass Nahrungsmittelspekulationen endlich unterbunden werden müssen.

27.01.2012 | Pressemitteilungen

Langfristige und ausreichende Finanzierung für Globalen Fonds sichern

„Entwicklungsminister Dirk Niebel darf dem Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria die dringend benötigten Gelder nicht weiter vorenthalten“, so Niema Movassat, Obmann im Unterausschuss Gesundheit in Entwicklungsländern für die Fraktion DIE LINKE, anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Globalen Fonds. Movassat weiter:

27.01.2012 | Kleine Anfragen

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit im Wassersektor in den besetzten palästinensischen Gebieten vor dem Hintergrund des Wasserkonflikts in der Region

Drucksache Nr. 17/8422

Die Kleine Anfrage beabsichtigt, vor dem Hintergrund, dass bis heute 40 Prozent der Dörfer und Gemeinden in der Westbank nicht an das Trinkwassersystem angeschlossen sind und israelische Regierungen das Menschenrecht auf Wasser der palästinensischen Bevölkerung permanent verletzen, Informationen bzgl. der Schwerpunktverlagerung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit von der Trinkwasserversorgung zur Abwasserentsorgung sowie zur Kooperation mit Israel im Wassersektor zu erhalten.

11.01.2012 | Presseecho

Handelsblatt: Niebels „Ämterpatronage“ erhitzt die Gemüter

Handelsblatt 11.01.2012

Die Personalentscheidungen von Bundesminister Dirk Niebel sorgen zwischen CDU und FDP für Streit. Den Vorwurf der Ämterpatronage, der nicht nur von Seiten des Koalitionspartners kam, weist Niebel verärgert zurück. [...]

11.01.2012 | Pressemitteilungen

Niebel degradiert Entwicklungsministerium zum FDP-Selbstbedienungsladen

„Es grenzt an Veruntreuung von Steuergeldern, hochdotierte Abteilungsleiterstellen mit Personen zu besetzten, deren einzige Qualifikation ihr FDP-Parteibuch ist und die ansonsten nachweisbar völlig unqualifiziert für die ihnen anvertrauten Aufgabenbereiche sind“, erklärt Niema Movassat, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für die Fraktion DIE LINKE zum Bericht von Report München über die Personalbesetzungen im Entwicklungsministerium. Movassat weiter:

28.12.2011 | Presseecho

AZonline: Namibia-Auskunft für Die Linke

Nach „chaotischer Veranstaltung“ will Berlin „weitere Belastungen“ vermeiden

Allgemeine Zeitung online, Eberhard Hofmann, 28.12.2012

Die deutsche Bundesregierung möchte nicht noch einmal an einer Veranstaltung mit Namibiern teilnehmen, „die in einer solch chaotischen Weise“ durchgeführt wird, wie die umstrittene Totenschädelübergabe in Berlin im September dieses Jahres.

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