Bangladesch

13.12.2010 | Pressemitteilungen

Deutsche Unternehmen mitverantwortlich für Tote bei Textilarbeiter-Protesten in Bangladesh

"Deutsche Unternehmen sind indirekt mitverantwortlich für Tote und Verletzte bei den Textilarbeiter-Protesten in Bangladesh. Die andauernde Missachtung des erst im Juli diesen Jahres durchgesetzten Mindestlohns von knapp 32 Euro zeigt deutlich: Freiwillige Zusagen von deutschen Unternehmen haben vor Ort in den Fabriken keine Wirkung.

30.11.2010 | Presseecho

Billige Kleidung auf Kosten der Näherinnnen

Arbeiterinnen in einer Textilfrabrik in Bangladesch

Neues Deutschland, Niema Movassat, 30.11.2010
Rundreise zweier Frauen aus Bangladesch klärte über die Missstände in der Textilindustrie auf

Verona Pooth trägt lächelnd KiK Klamotten. So tritt die Billig-Discounterkette gerne auf: Schick, prominent – und preiswert zugleich. Doch wer zahlt den Preis dafür, dass wir unsere Kleidung so billig kaufen können? Dies war die zentrale Frage einer Rundreise zweier Näherinnen aus Bangladesch.

08.06.2010 | Presseecho

ND: Wer sich unbezahlten Überstunden verweigert, der fliegt

Interview im Neuen Deutschland, 08.06.2010

Niema Movassat über prekäre Bedingungen im Textilsektor und Landraub in Bangladesch

Niema Movassat ist Abgeordneter der LINKEN im Bundestag und Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Movassat besuchte im Rahmen einer Evaluationsreise des genannten Ausschusses im April Bangladesch. Über die Situation in dem Entwicklungsland mit seinen 160 Millioen Einwohnern sprach mit ihm für ND Martin Ling.

28.05.2010 | Dienstreiseberichte

Bericht über meine Dienstreise nach Bangladesch

Mein Dienstreisebericht aus Bangladesch

Vom 07.-12.04.2010 besuchte ich im Rahmen einer Evaluationsreise des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gemeinsam mit dem Kollegen Jürgen Klimke (CDU/CSU-Fraktion) Bangladesch.

Dieser Bericht soll eine möglichst ausführliche Übersicht über die Reise geben und enthält an einigen Stellen auch persönliche Bewertungen. Der Bericht ist gedacht für alle interessierten Kolleginnen und Kollegen, Pressevertreterinnen und -vertreter und Bürgerinnen und Bürger.

27.05.2010 | Presseecho

jW: "Hauptsache Profit"

Artikel von mir aus der jW vom 28.05.2010

Ausbeutung, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung sind ständige Begleiter deutscher Investitionen in ärmeren Ländern. Die Bundesregierung schaut tatenlos zu

Von Niema Movassat

Die Bundesregierung möchte die Wirtschaft und die Institutionen der staatlichen Entwicklungshilfe enger verzahnen. Insbesondere der Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dirk Niebel (FDP) steht für diesen Kurs. Das Ergebnis dieser Politik ist erschütternd: In vielen Ländern Welt tragen deutsche Unternehmen Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen, Vertreibungen, Umweltzerstörung und die Mißachtung von internationalen Arbeitsnormen. Die folgenden vier Beispiele machen dies deutlich.

15.05.2010 | Dienstreiseberichte

Ausschussgespräch mit Arbeitsforscher aus Bangladesch

Khorshed Alam und ich nach dem Ausschussgespräch

In der letzten Sitzungswoche hatte ich Besuch aus Bangladesch, und zwar von dem Arbeitsforscher Khorshed Alam. Bereits in Bangladesch hatte ich mit ihm über die Textilindustrie und die Arbeitsbedingungen von Arbeiterinnen und Arbeitern in seinem Land geredet. Herr Alam ging in seinem Vortrag im Rahmen des Ausschussgesprächs auf die wesentlichen Kritikpunkte ein, nämlich die niedrigen Löhne, die unbezahlten Überstunden, die langen Arbeitszeiten von 60-70 h und die Diskriminierung von Frauen.

30.04.2010 | Dienstreiseberichte

Made in Bangladesh: Profit für Lidl und Co.

Arbeiterinnen in einer bangladeschischen Textilfabrik

Am 21. April hat Lidl eine Unterlassungserklärung unterzeichnet, in der sich der Konzern verpflichtet, seine irreführende Werbung zurückzunehmen. Die „Kampagne für Saubere Kleidung“ (CCC – Clean Clothes Campaign) und das Europäische Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte hatten vor dem Landgericht Heilbronn moniert, Lidl achte entgegen seinen Erklärungen bei der Vergabe von Aufträgen an Textilzulieferbetrieben in Bangladesch mitnichten auf seine soziale Verantwortung. Niema Movassat, Mitglied im Entwicklungsausschuss des Bundestages, hatte vom 7. bis 12. April die Gelegenheit, in Bangladesch mit GewerkschafterInnen zu sprechen und eine Textilfabrik zu besichtigen.

16.04.2010 | Presseecho

Auf Radio-Corax: Arbeitsbedingungen in Textilfirmen in Bangladesh

Gestern habe ich Radio Corax aus Halle (nein, es ist nicht der Privatsender des weltbekannten Magiers Vincent Raven) ein Interview zu den Arbeitsbedingungen in Bagladesch gegeben. Hört hier das ganze Interview.

14.04.2010 | Presseecho

"Nirgendwo wird weniger Lohn gezahlt"

junge Welt, Gitta Düperthal, 14.04.2010

Unsägliche Zustände in der Textilindustrie von Bangladesch – Lidl und andere profitieren. Gespräch mit Niema Movassat

Niema Movassat ist Bundestagsabgeordneter für die Fraktion Die Linke und Mitglied im Ausschuß für wirtschaftliche Zu­sammenarbeit und Entwicklung.

14.04.2010 | Pressemitteilungen

Textilindustrie in Bangladesch - Bericht aus erster Hand

Niema Movassat, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für die Fraktion DIE LINKE, kehrte am Montag von einer 6-tägigen Reise aus Bangladesch zurück. Ein Schwerpunkt der Reise lag auf den Textilsektor. So besuchte Movassat das Textilwerk Viyallatex in Tongi und führte Gespräche mit dem Gewerkschafter Amirul Haque Amin (National Garment Workers Federation) und dem Arbeitsforscher Khorshed Alam (Alternative Movement for Resources and Freedom Society).

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