Antifaschismus

15.05.2012

Kritik am Verhalten der Polizei bei ProNRW Gegendemo

Offener Brief  an die Polizeipräsidentin Frau Wittmeyer


Zu Vorkommnissen während der „PRO-NRW“ Kundgebung, am 02.05.2012 auf der Duisburger Straße

Sehr geehrte Frau Wittmeyer,

Aufgrund der Anfragen mehrere betroffener Personen, die am 02.05.2012 an der Gegendemonstration teilnahmen, wenden wir uns mit der Bitte um eine Stellungnahme an Sie.

Wie Sie sicher von dort anwesenden Mitarbeiterinnen der Oberhausener Polizei und aus der Presse erfahren haben, kam es während der Kundgebung von Seiten der „PRO-NRW“ Aktivisten, zu massiven Provokationen.

30.01.2012

Erklärung der Abgeordneten der Landesgruppe NRW im Bundestag zur Überwachung der LINKEN Abgeordneten

Da morden sich Nazis seit Jahren ungestört und mit staatlicher Unterstützung durch die Republik und trotzdem suchen Politiker der Regierungsfraktionen sowie die Bundes- und einige Landesregierungen lieber vermeintliche Linksextremisten. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt ist sich nicht mal zu blöd, ein Verbot der Partei DIE LINKE zu fordern und setzt sie faktisch mit der NPD gleich. Damit verhöhnt er die mehr als 150 seit 1990 ermordeten Naziopfer.

09.01.2012 | Action

Dresden wir kommen - aller guten Dinge sind drei!!

Das Bündnis Dresden-Nazifrei ruft im Februar 2012 wieder zu Blockaden gegen den ehemals größten Naziaufmarsch Europas in Dresden auf. Damnit sich wie im letzten Jahr auch aus NRW wieder zahlreiche Busse auf den Weg nach Dresden machen, wurde das Bündnis "von NRW nach DRESDEN" reaktiviert und hat seine Arbeit wieder aufgenommen. Auf der Webseite des Bündnisses und auf der facebook Seite finden sich alle wichtigen Informationen dazu.

22.09.2011 | Pressemitteilungen

Strafanzeige gegen sächsische Justiz

Der Bundestagsabgeordnete Niema Movassat, Fraktion DIE LINKE, hat am vergangenen Montag Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Dresden gegen noch nicht bekannte handelnde Beamte/innen von Polizei und Staatsanwaltschaft Dresden in Bezug auf die Erfassung von Telekommunikationsdaten während der Demonstrationen gegen den Nazi-Aufmarsch am 19. Februar 2011 in Dresden erstattet. Er erklärt dazu:

05.09.2011 | Logbuch | Action

Polizei ermöglicht Naziaufmarsch

dortmundquer

Ein Erfahrungsbericht von Niema Movassat:
Am vergangenen Antikriegswochenende war es wieder soweit: Nazis hatten angekündigt durch die Dortmunder Nordstadt zu marschieren. Natürlich war ich ebenso wie 10.000 andere Antifaschisten vor Ort, um gegen die Nazis zu protestieren. Viele wollten mehr als nur Protest! Gemeinsam mit dem Bündnis "Dortmund stellt sich quer" und anderen, wollten wir den Aufmarsch der Rechten blockieren. Ein Teilerfolg gelang: Die "rote Zone", das Aufmarschgebiet der Rechten in der Nordstadt, blieb größtenteils frei von Nazis.

30.08.2011 | Action

Blockaden sind legitim – Stoppen wir die Nazis am 3. September in Dortmund!

Blockade-Kit
Die Blockadeaktion gegen den Marsch der Rechten in Dortmund am Antikriegstag rückt immer näher und die Vorbereitungen laufen sowohl in der Stadt selbst als auch bei allen Bündnispartnern auf Hochtouren: Für die LINKE hat Gesine Lötsch ein Grußwort an die Blockierenden verfasst. Sie wird am Tag der Blockade auch in Dortmund sein! Das „Bündnis Dortmund stellt sich quer“ war im „Blockadegebiet“ unterwegs um alle BürgerInnen dazu aufzurufen am 3. September auf die Straße zu gehen und die Zeitung YENI HAYAT veröffentlichte den Artikel „Ein Angriff auf uns alle“ in Deutsch/Türkisch, um für die Blockaden zu mobilisieren. Inzwischen ist auch die erste Aktionskarte für den Blockadetag  als PDF mit allen wichtigen Informationen zu Treffpunkten, Telefonnummern etc. abrufbar und die Anreiseempfehlungen für verschiedenste Regionen sind auf der Seite von „Dortmund stellt sich quer“ für alle Blockierer transparent. Die Presse berichtet umfangreich und durchaus positiv. Bei einer Umfrage der Ruhr Nachrichten haben sich knapp 30.000 Menschen beteiligt und 80% der TeilnehmerInnen sind "pro Blockade" (Stand: 30.08.2011 | 10:00 Uhr).

03.08.2011 | Logbuch | Action

Dresden: Handydatensammelwut der sächsischen Justiz

Nach der erfolgreichen Blockade des Nazi-Aufmarschs im Februar diesen Jahres kam zu Tage, was viele AntifaschistInnen schon seit Jahren befürchten: Die Polizei hatte durch eine Funkzellenüberwachung pauschal Millionen Handydaten gesammelt und damit ausnahmslos alle Menschen, die in den betreffenden Funkzellen mit ihrem Handy telefonierten unter Generalverdacht gestellt: DemonstrantInnen, AnwohnerInnen, Anwälte, die mit ihren MandatInnen telefonierten oder Abgeordnete. Auch Handydaten gänzlich unbeteiligter Personen, die sich zufällig im Erfassungsgebiet aufhielten, wurden gesammelt. Jüngst wurde bekannt, dass im Land der Datensammler bereits 2009 umfangreich geschnüffelt wurde.

21.07.2011 | Presseecho | Action

taz: Dresdner Handydaten bleiben unter Verschluss

Beim Plakatieren für "Dresden Nazifrei"

Nachdem bekannt wurde, dass die Staatsanwaltschaft Dresden massenhaft Handys überwacht und pauschal Daten von Menschen in bestimmten Mobilfunkzellen gesammelt hat, gab es eine Welle der Entrüstung. Auch ich habe nach der Enthüllung der Sammelwut staatsanwaltlicher Ermittler Auskunft über die gespeicherten Daten verlangt. Dies wurde mir bisher - nach meiner Auffassung rechtswidrig - verwehrt. In der tageszeitung werde ich wie folgt dazu zitiert:

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