Afrika

20.04.2012 | Diverses | Logbuch | Action

Landraub: Reisen ins neue Reich des Kolonialismus

Ein Veranstaltungsbericht

Passend zum weltweiten Tag der Landlosen war ich in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin zum Thema Landnahme eingeladen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung „Landraub. Reisen ins neue Reich des Kolonialismus“ am 17. April 2012 stand das gleichnamige Buch des italienischen Journalisten Stefano Liberti. Er gilt als einer der bekanntesten investigativen Journalisten Italiens und legt nach umfangreichen Recherchen und Reisen auf drei Kontinenten erschütternde Details zum Phänomen des Landraubs vor.

27.03.2012 | Presseecho

dw: Düsteres Kolonial-Erbe in Namibia

deutsche Welle, Johanna Schmeller, 23.03.2012

Die brutale Niederschlagung des Herero-Aufstandes im früheren Deutsch-Südwestafrika wird von Deutschland weiterhin nicht als Völkermord bewertet. Warum tut sich die Bundesregierung mit der Kolonialgeschichte so schwer?

"Innerhalb der deutschen Grenzen wird jeder Herero mit und ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen, ich nehme keine Weiber und Kinder mehr auf, treibe sie zu ihrem Volke zurück oder lasse auf sie schießen." Mit diesem Befehl, ausgesprochen von General Lothar von Trotha am 2. Oktober 1904, wird eins der dunkelsten Kapitel der deutschen Kolonialgeschichte besiegelt: Mehr als 70.000 Herero und 10.000 Nama sterben in den Folgejahren - und damit ein Großteil der Stammespopulation im damaligen Deutsch-Südwestafrika.

24.03.2012 | Video

Rede: Deutsch-Namibische Versöhnung: Entschuldigung jetzt!

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Die Linksfraktion hat den Antrag „Die deutschen Kolonialverbrechen im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika als Völkermord anerkennen und wiedergutmachen“ (Drs. 17/8767) eingebracht. Zwischen 1904 und 1908 beging das Deutsche Kaiserreich in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia, einen Völkermord. Hunderttausend Menschen wurden systematisch vernichtet. Es ist eine Schande, wie Deutschland mit diesem dunklen Kapitel seiner Geschichte umgeht! Bis heute wird bestritten dass es ein Völkermord war und bis heute gibt es keine Entschuldigung. Beides ist nötig – und ein Dialog zwischen Deutschland, Namibia und den Nachfahren der Opfer über Wiedergutmachung.

23.03.2012 | Presseecho

ntv.de: Völkermord darf nicht so heißen

Kolonialgeschichte im Bundestag 

ntv.de, 22.03.2012

Historiker werten den Kolonialkrieg gegen die Herero und Nama als Völkermord. Dennoch wehrt sich die deutsche Politik seit Jahren gegen diesen Begriff. SPD und Grüne habe ihre Position mittlerweile verändert. Union und FDP sprechen lieber über die Gegenwart als über die Vergangenheit.

22.03.2012 | Parlamentarische Initiativen

Kommunale Initative der LINKEN zur Umbenennung kolonialer Straßennamen

Ich möchte gerne auf folgenden Beitrag im Kommunal-Newsletter der Partei DIE LINKE aufmerksam machen und anregen, die Aktion tatsächlich in Gemeinden durchzuführen.

Die deutschen Kolonialverbrechen anerkennen und wiedergutmachen

Liebe Kommunalpolitikerinnen und -politiker,

am 29.02.2012 hat die Bundestagsfraktion DIE LINKE auf Initiative von Niema Movassat den Antrag „Die deutschen Kolonialverbrechen im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika als Völkermord anerkennen und wiedergutmachen“ (Drs. 17/8767) in den Bundestag eingebracht. Am 01.03.2012 fand hierzu die erste Lesung statt (17. Wahlperiode, 162. Sitzung, TOP 23) und am 07.03.2012 wurde der Antrag im Auswärtigen Ausschuss und den Ausschüssen für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung diskutiert. Heute, am 22.03.2012 wird er abschließend gegen 18:45 Uhr in 2. und 3. Lesung im Bundestag debattiert und abgestimmt – einen Tag nach dem 22. namibischen Unabhängigkeitstag und dem internationalen UN-Tag gegen Rassismus. Ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen und Verbände in Deutschland hat eine Kampagne gestartet, um diesen Antrag und seine Inhalte zu unterstützen (http://www.restitution-namibia.de/). Am Tag der Abstimmung will das Bündnis mit einer Demo/ Aktion vorm Bundestag in Berlin ab 16:30 Uhr auf die Thematik und das Anliegen „Entschuldigung Sofort! Völkermord verjährt nicht!“ aufmerksam machen.

21.03.2012 | Pressemitteilungen

Namibia: Entschuldigung für den Völkermord längst überfällig

„Nach 22 Jahren Unabhängigkeit Namibias und nach über 100 Jahren Völkermord an Herero, Nama, Damara und San muss Deutschland endlich seiner historisch-moralischen Verantwortung nachkommen und den begangenen Völkermord als solchen anerkennen, sich entschuldigen und das Angebot eines ernsthaften Versöhnungs-Dialogs mit Namibia vorlegen“, so Niema Movassat, Entwicklungspolitiker der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des heutigen namibischen Unabhängigkeitstags.„Dazu haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestages morgen, wenn über einen entsprechenden Antrag (

09.03.2012

Deutschland muss sich für den Völkermord im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika entschuldigen!

Besuch einer Parlamentsdelegation aus Namibia

"Die deutsche Bundesregierung muss Wege finden, um eine dauerhafte Lösung für das dunkle Kapitel der deutsch-namibischen Geschichte zu finden. Dann können wir nach vorne blicken und uns an einen gemeinsamen Tisch setzen und miteinander reden", sagte Paulus Ilonga Kapia. In dieser Woche waren die vier Abgeordneten des namibischen Parlaments Paulus Ilonga Kapia (SWAPO), Anton von Wietersheim (RDP), Lucia Witbooi (SWAPO) und Ignatius Shixwameni (APP) – allesamt Mitglieder des Ausschusses für Auswärtige Politik, Verteidigung und Sicherheit der namibischen Nationalversammlung – in Berlin.

01.03.2012 | Presseecho

n-tv: Krieg gegen Herero und Nama: Linke stellt Völkermord-Antrag

n-tv, 01.03.2012, Hubertus Volmer

Aufgrund meiner heutigen Pressemitteilung zitiert mich n-tv wie folgt:

[...]Die Fraktion der Linken hat im Bundestag beantragt, den Krieg des Deutschen Reichs gegen die namibischen Völker der Herero, Nama, Damara und San als Völkermord anzuerkennen. "Wir sind uns der Tragweite dieses Antrags bewusst und es ist ein gewichtiger Schritt für Deutschland", sagte der Linken-Abgeordnete Niema Movassat, "aber es führt kein Weg daran vorbei." Die Menschen in Namibia hätten "schon zu lange auf diese notwendige Geste der Versöhnung gewartet", so Movassat weiter. "Da die Bundesregierungen der Vergangenheit versagt haben, muss der Bundestag diese Frage in die eigenen Hände nehmen."[...]

01.03.2012 | Pressemitteilungen

Antrag im Bundestag: Anerkennung des Völkermords in ehemaliger Kolonie

„Deutschland muss endlich den Völkermord anerkennen, den es in seiner ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika verübt hat. Deshalb haben wir heute diesen Antrag in den Bundestag eingebracht“, so Niema Movassat, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des in den Bundestag heute eingebrachten Antrags „Die deutschen Kolonialverbrechen im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika als Völkermord anerkennen und wiedergutmachen“.

01.03.2012 | Reden

Versöhnung mit Namibia braucht Entschuldigung: Völkermord anerkennen und wiedergutmachen!

Sklaverei und Kolonialismus waren und sind in allen ihren Formen und Ausprägungen ein Verbrechen. Bis heute verweigert die Bundesregierung eine längst überfällige Anerkennung des vom deutschen Kaiserreich in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika von 1904 bis 1908 verübten Völkermords. Auf dieser Grundlage kann es jedoch keine Versöhnung geben. Deshalb ist es höchste Zeit, dass der Deutsche Bundestag diese Angelegenheit in die eigenen Hände nimmt und klar und unmissverständlich Verantwortung für dieses noch längst nicht genügend aufgearbeitete dunkle Kapitel der deutschen Vergangenheit übernimmt. DIE LINKE hat deshalb den Antrag „Die deutschen Kolonialverbrechen im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika anerkennen und wiedergutmachen“ (Drs. 17/8767) in den Bundestag eingebracht

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