Afrika

28.12.2011 | Presseecho

AZonline: Namibia-Auskunft für Die Linke

Nach „chaotischer Veranstaltung“ will Berlin „weitere Belastungen“ vermeiden

Allgemeine Zeitung online, Eberhard Hofmann, 28.12.2012

Die deutsche Bundesregierung möchte nicht noch einmal an einer Veranstaltung mit Namibiern teilnehmen, „die in einer solch chaotischen Weise“ durchgeführt wird, wie die umstrittene Totenschädelübergabe in Berlin im September dieses Jahres.

21.12.2011 | Presseecho

Radio Z: Keine Entschuldigung für deutsche Kolonialverbrechen

Radio Z, 20.12.2012

Die Bundesregierung verweigert weiterhin eine offizielle Entschuldigung für die Vertreibung und Vernichtung der Herero und Nama zwischen 1904 und 1908.

Niema Movassat, Bundestagsabgeordneter der Linken, kritisiert das Verhalten der deutschen Regierung gegenüber Namibia zum Thema Kolonialverbrechen als respektlos.

Ende September hatte die Berliner Charité Totenschädel von Opfern des Völkermords an den Herero und Nama an die Nachfahren der Opfer übergeben.

16.12.2011 | Pressemitteilungen

Bundesregierung verweigert Entschuldigung für Völkermord an Herero

„Mit ihrer Antwort auf meine Anfrage liefert die Bundesregierung die Gründe, warum sie sich derart respektlos gegenüber Namibia verhält und sich in ihrer kompromisslosen Haltung eingräbt“,

14.12.2011 | Presseecho

allafrica.com: Germans 'Incited' Skulls Delegation

Eine weitere Reaktion auf die ausbleibende Entschuldigung der Bundesregierung für den Völkermord in Namibia aus der internationalen Presse:

allafrica.com, Magreth Nunuhe, 14.12.2011

[...] When asked by the Left Party MP, Niema Movassat, at a parliamentary sitting on November 30, if the German ambassador's words did not cause additional damage to the already strained relations "owing to the German government's scandalous treatment of the Namibian delegation" during their visit, Hoyer dismissed this assertion.

09.12.2011 | Presseecho

n-tv.de: Regierung entschuldigt sich nicht

Immernoch verweigert die Bundesregierung eine Entschuldigung für den Völkermord in Namibia. Auf Grund einer aktuellen Kleinen Anfrage zum Thema hat n-tv.de einen längeren Beitrag gebracht. Hier der zentrale O-Ton von mir zum Vorgehen der Bundesregierung gegenüber n-tv.de

Regierung entschuldigt sich nicht
Krieg gegen Herero und Nama, n-tv.de 9.12.2012

Die Bundesregierung lehnt eine Entschuldigung für den Feldzug gegen die Herero und Nama im heutigen Namibia weiterhin ab. Der Frage, ob es sich dabei um einen Völkermord gehandelt habe, weicht sie aus: Die entsprechende Resolution der UN habe damals noch nicht existiert.

[...] Der Linken-Abgeordnete Niema Movassat kritisierte, die Bundesregierung versuche seit über 20 Jahren, einseitig Versöhnung zu diktieren. "So geht das nicht", sagte er n-tv.de. "Was deutsche Kolonialtruppen in Deutsch-Südwestafrika damals anrichteten, war Völkermord - daran gibt es keinen Zweifel". Die Bundesregierung forderte er auf, "ihr respektloses Verhalten einzustellen und sich endlich bei den Nachfahren der Opfer zu entschuldigen".

01.12.2011 | Kleine Anfragen

Umstände der Rückführung von Gebeinen von Opfern deutscher Kolonialverbrechen nach Namibia und die Entschuldigungs- und Versöhnungsfrage

Drucksache Nr. 17/7741

Kürzlich wurden Gebeine von Opfern des deutschen Völkermords in Namibia an eine namibische Delegation übergeben und repatriiert. Die Delegationsreise und Übergabe der Gebeine geschah unter höchst unwürdigen Umständen. Ausserdem ließ die Bundesregierung abermals eine Chance ungenutzt, den begangenen Völkermord als solchen zu benennen und sich offiziell für ihn zu entschuldigen. Die Reiseumstände und Gründe für das Ausbleiben einer Entschuldigung für den Völkermord sollen mit dieser Kleinen Anfrage beleuchtet werden.

24.11.2011 | Reden

Entwicklungspolitik für Menschen statt für Großunternehmen!

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Entwicklungspolitik muss dem Menschen dienen und nicht deutschen Großunternehmen. Sie muss aufhören, Außenwirtschaftsförderung zu betreiben. Dennoch fördert das Entwicklungsministerium insbesondere deutsche Wirtschaftsunternehmen in ca. 1600 öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) und will dies noch ausbauen. Dabei ist das ÖPP-Konzept schon in Deutschland gescheitert. Gleichzeitig wird offenkundig dass die Bundesregierung nichts tut, um bis 2015 das Versprechen noch einzuhalten, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für die Entwicklungszusammenarbeit auszugeben. Dafür bräuchte es einen konkreten Stufenplan mit spürbaren Aufstockungen des Entwicklungsetats und die Einführung der Finanztransaktionssteuer, um die notwendigen Einnahmen zu generieren.

23.11.2011 | Pressemitteilungen

60 Millionen Euro gegen drohende Hungersnot in Westafrika nötig

"Dass eine Hungersnot wie die am Horn von Afrika im 21. Jahrhundert ausbricht war bis zu den Ereignissen von diesem Sommer unvorstellbar.Noch immer hungern dort mehr als 13 Millionen Menschen.

22.11.2011 | Dienstreiseberichte | Presseecho

ND: In Westafrika droht eine weitere Hungersnot

Neues Deutschland, 22.11.2011

Weltgemeinschaft muss jetzt reagieren, um Katastrophe zu verhindern

Die schrecklichen Bilder vom Horn von Afrika sind nach wie vor aktuell. Noch immer hungern dort mehr als 13 Millionen Menschen. Ein Horrorszenario, das sich in der Sahelzone bald wiederholen könnte, wenn die internationale Gemeinschaft nicht bald handelt.

24.10.2011 | Action

Tagung: Veränderungen und Herausforderungen der afrikanischen und europäischen Linken

Während der Konferenz

Vom 13. bis zum 15 Oktober fand auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Brüssel eine Konferenz zu den „Veränderungen und Herausforderungen der afrikanischen und europäischen Linken“ statt. Diskutanten waren die Partner der Stiftung aus unterschiedlichen Regionen in Afrika sowie die Parlamentarier der Partei DIE LINKE im Deutschen Bundestag und im Europaparlament.

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