Presseecho

10.05.2012 | Top-Artikel | Presseecho

"Zocken auf Kosten der Ärmsten gehört verboten"

Oxfam-Banner gegen Nahrungsmittelspekulationen

Interview mit linksfraktion.de zur gerade veröffentlichen Oxfam-Studie "Mit Essen spielt man nicht! – Die deutsche Finanzbranche und das Geschäft mit dem Hunger"

Schon im letzten Jahr legte der Verbraucherschutzverein Foodwatch einen Bericht zur Nahrungsmittelspekulation vor und prangerte unter anderem die Deutsche Bank an. Nun benennt auch Oxfam Akteure wie die Allianz  als Profiteure von Nahrungsmittelspekulationen. Wie bewerten Sie das zunehmende öffentliche Interesse für dieses Thema?

Niema Movassat: Es ist wichtig, die breite Öffentlichkeit über das Thema Nahrungsmittelspekulation zu informieren. Weltweit hungern eine Milliarde Menschen, alle sechs Sekunden stirbt ein Kind an Hunger. Die Zockerei mit Nahrungsmitteln ist eine der zentralen Ursachen dafür.

25.04.2012 | Presseecho

DER WESTEN:Linke wirft RTL Ausgrenzung bei der Wahlberichterstattung vor

Mein Brief an RTL "Findet DIE LINKE bei RTL nicht statt?" wurde von der dapd aufgegriffen und promt gab es eine Erwähnung auf derwesten.de:

derwesten, 24.04.2012

[...] Der Linke-Bundestagsabgeordnete Niema Movassat reagierte ebenfalls mit Unverständnis. "Man kann diese Entscheidung nur als eine Politische werten", schrieb der Politiker in einem offenen Brief an den Fernsehsender. Bei dem Vorgehen entstehe der Eindruck einer "zensorischen Maßnahme".

24.04.2012 | Presseecho

Handesblatt: "Tanja Gönner ist neue Chefin der GIZ"

Auszüge meiner Pressemitteilung "Vorstandswahl bei GIZ ist fatales Signal für deutsche Entwicklungspolitik" wurden vom Handelsblatt aufgrund einer Meldung der Nachrichtenagentur von AFP aufgenommen.

Handelsblatt, 23.04.2012

Sie will die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zu einem „führenden Anbieter von Dienstleistungen“ machen: Tanja Gönner ist neue Chefin des jungen Unternehmens. Doch die Personalie birgt Zündstoff.[...]Niema Movassat, Entwicklungspolitiker der Linksfraktion im Bundestag, nannte die Vorstandswahl hingegen bereits im Vorfeld „ein einziges Trauerspiel“. „Der Sumpf von Ämterpatronage und politischer Postenschacherei wird mit der heutigen Entscheidung nur noch tiefer“, erklärte er. Gönner bringe „keinerlei Erfahrungen im Bereich der Entwicklungspolitik."

18.04.2012 | Presseecho

epo.de: Deutsche Bank soll Spekulation mit Ackerland beenden

Meine Pressemitteilung zum Thema "Tag der Landlosen..." wurde von der entwiklungspolitischen Internetplattform epoonline.de aufgegriffen:

http://www.epo.de, 17.04.2012

"Landraub ist eine moderne Form von Kolonialismus. Sie gefährdet zunehmend das Menschenrecht auf Nahrung", sagte Niema Movassat, Entwicklungspolitiker der Fraktion DIE LINKE. "Großflächige Agrarinvestitionen haben bereits jetzt eine Dimension von 203 Millionen Hektar Land erreicht, eine Fläche halb so groß wie die Europäische Union.

04.04.2012 | Presseecho

ND: "Keine Sanktionen gegen den BAK Shalom"

Neues Deutschland, Aert van Riel, 04.04.2012

[...]In der Linksjugend verschärft sich der Ton gegen den BAK Shalom. Der Landesverband Nordrhein-Westfalen konnte sich am Wochenende beim Bundeskongress der Jugendorganisation der LINKEN mit einem Antrag durchsetzen, der vom proisraelischen Bundesarbeitskreis verlangt, sich von der Kampagne Stop the Bomb zu distanzieren. 92 Delegierte stimmten dafür, 57 dagegen und elf enthielten sich. Ein Zusatz, wonach der Bundessprecherrat der Linksjugend einen Auflösungsantrag gegen den BAK vorbereiten sollte, wenn dieser nicht bald seine Unterstützung zurücknimmt, fand dagegen keine Mehrheit.

04.04.2012 | Presseecho

Grass zieht mit Gedicht über Israel und Iran Zorn auf sich

DER WESTEN, 4.4.2012

Berlin.  Literaturnobelpreisträger Günter Grass hat in einem Gedicht die Iran-Politik Israels scharf angegriffen und ist dadurch selbst in die Kritik geraten. Grass warf Israel in seinem Gedicht vor, den Weltfrieden zu gefährden. Dafür hagelte es Vorwürfe.

Schon lange hat kein literarisches Werk mehr für so viel Aufsehen gesorgt wie das neue Gedicht von Günter Grass zum Atomkonflikt mit dem Iran. Der Nobelpreisträger attackiert darin den Staat Israel. "Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden", schreibt Grass. Zudem kritisiert er die deutsche Außenpolitik.

27.03.2012 | Presseecho

dw: Düsteres Kolonial-Erbe in Namibia

deutsche Welle, Johanna Schmeller, 23.03.2012

Die brutale Niederschlagung des Herero-Aufstandes im früheren Deutsch-Südwestafrika wird von Deutschland weiterhin nicht als Völkermord bewertet. Warum tut sich die Bundesregierung mit der Kolonialgeschichte so schwer?

"Innerhalb der deutschen Grenzen wird jeder Herero mit und ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen, ich nehme keine Weiber und Kinder mehr auf, treibe sie zu ihrem Volke zurück oder lasse auf sie schießen." Mit diesem Befehl, ausgesprochen von General Lothar von Trotha am 2. Oktober 1904, wird eins der dunkelsten Kapitel der deutschen Kolonialgeschichte besiegelt: Mehr als 70.000 Herero und 10.000 Nama sterben in den Folgejahren - und damit ein Großteil der Stammespopulation im damaligen Deutsch-Südwestafrika.

23.03.2012 | Presseecho

ntv.de: Völkermord darf nicht so heißen

Kolonialgeschichte im Bundestag 

ntv.de, 22.03.2012

Historiker werten den Kolonialkrieg gegen die Herero und Nama als Völkermord. Dennoch wehrt sich die deutsche Politik seit Jahren gegen diesen Begriff. SPD und Grüne habe ihre Position mittlerweile verändert. Union und FDP sprechen lieber über die Gegenwart als über die Vergangenheit.

09.03.2012 | Dienstreiseberichte | Presseecho

ND: "Wir erwarten solidarische Begleitung"

Neues Deutschland, 09.03.2012

LINKE-Politiker Movassat über die Wünsche der Jugend in Tunesien und Ägypten an deutsche Entwicklungspolitik. Der LINKE-Bundestagsabgeordnete Niema Movassat weilte kürzlich mit einer Bundestagsdelagation in Tunesien und Ägypten. Zu seinen Eindrücken befragte ihn für »nd« Roland Etzel.

nd: Herr Movassat, Sie waren kürzlich mit einer Delegation des Bundestagsausschusses für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Tunesien und Ägypten. Ist dort inzwischen der politische Alltag eingezogen?
Movassat: Nein, es gibt immer noch große Auseinandersetzungen darüber, wie es weitergeht mit den Revolutionen. Gerade in Ägypten gibt es immer noch eine sehr starke Protestbewegung.

08.03.2012 | Presseecho

junge Welt: »Dieser Austausch ist für Politiker wichtig«

junge Welt, 8.03.2012, Interview: Claudia Wangerin

Aktion zum Weltfrauentag: Die männlichen Abgeordneten der Linksfraktion arbeiten heute in frauentypischen Berufen. Ein Gespräch mit Niema Movassat: Niema Movassat ist Mitglied der Bundestagsfraktion Die Linke, mit 27 Jahren deren jüngster männlicher Abgeordneter und Mitglied im Ausschuß für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Heute hilft der Diplomjurist in einem Kindergarten seines Wahlkreises Oberhausen aus.

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