20.07.2010 | Logbuch | Action
Besuch bei der AIDS-Hilfe Oberhausen
In der vergangenen Woche war ich zu Besuch bei der AIDS-Hilfe Oberhausen. Durch die Arbeit dieses Vereins werden stetig mehr Menschen über HIV-Infektionen und die Folgekrankheit AIDS informiert. Die AIDS-Hilfe Oberhausen geht zum Beispiel an Schulen und informiert über die Übertragungswege und Schutzmöglichkeiten vor AIDS. Eine Arbeit, vor der ich höchsten Respekt habe. Nur durch Aufklärung und einer entsprechend selbstverständlichen Nutzung von Kondomen erreichen wir einen effektiven und flächendeckenden Schutz vor HIV und AIDS. Die AIDS-Hilfe Oberhausen berät zu allen Fragen, die im Zusammenhang mit HIV und AIDS stehen.
Insbesondere geht es um die Einschätzung von Risikosituationen und um den HIV-Antikörpertest. Sie klärt über Übertragungswege und Schutzmöglichkeiten durch Safer Sex auf und setzt sich mit den Ängsten auseinander, die das Virus und die Krankheit bei Betroffenen wie Nicht-Betroffenen auslösen kann. Im Gespräch mit den dort arbeitenden Menschen habe ich erfahren mit welchen Engagement hier unentgeltliche Hilfe auch für Betroffene angeboten wird.
Die AIDS-Hilfe Oberhausen e.V. bietet beispielsweise psychosoziale Betreuung und Begleitung für Menschen an, die von HIV und AIDS direkt oder indirekt betroffen sind. Ziel ist es, die eigenverantwortliche Handlungskompetenz Betroffenen zu stärken. Auch die Einzelfallberatung und eine Anlaufstelle für MigrantInnen ist bei der Oberhausener AIDS Hilfe zu finden.
Ich glaube, das ist ein umfassendes Angebot, das unbedingt gefördert werden sollte. Ich bin daher spontan Fördermitglied des Vereins geworden. Wer ebenfalls gerne Spenden möchte oder über eine kontinuierliche Fördermitgliedschaft nachdenkt, kann sich hier weiter informieren.
